Pizzateig

Grundrezept für Pizzateig aus Mehl, Hefe und Honig, intensiv geknetet und lange gegangen – für dünne Pizzen mit luftigem Rand.

Mehrere Pizzateigkugeln mit Mehl bestäubt auf der Arbeitsfläche, im Hintergrund Waage und Rührschüssel
Ergibt
4 Pizzen à Ø 30cm
Aktive Zeit
30 Min.
Backzeit
10 Min.
Ruhezeit
8 Std.
Gesamtzeit
8 Std. 40 Min.
Schwierigkeit
Mittel

Zuletzt gekocht am

Zutaten

  • 500 gMehl (Typ 550)
  • 300 mllauwarmes Wasser
  • 10 gHonig (2 TL)
  • 10 gSalz (2,5 TL)
  • 1 Pck.Trockenhefe

Zubereitung

  1. Ein guter Pizzateig lebt von einer ausgeprägten Glutenstruktur, die durch intensives Kneten entsteht. Während es viele Tipps und Tricks gibt, wie man tollen Pizzateig auch ohne Kneten hinbekommt, bleiben wir hier bei der traditionellen Methode mit Kneten. Das geht natürlich am einfachsten mit einer Knetmaschine, ist aber auch von Hand gut machbar!

  2. Löse die Hefe mit Honig im lauwarmen Wasser in einer Schüssel ein paar Minuten auf. Siebe Mehl mit Salz darüber. Verknete alles mithilfe einer Küchenmaschine zu einem elastischen, glänzenden Teig – das dauert etwa 20 Minuten. Wer eine Kitchenaid mit Knethacken verwendet, kann diese auf Stufe 2 einstellen. Forme den Teig anschließend zu einem Ball, bringe diesen auf Spannung und lege ihn zurück in die Schüssel.

  3. Lasse den Teig in der Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt zwei Stunden bei Zimmertemperatur gehen, idealerweise auf einer sonnigen Fensterbank. Wenn die Glutenstruktur schwach ist, kann man den Teig während dieser Zeit mehrmals dehnen und falten.

  4. Teile anschließend den Teig in vier Teiglinge à 200 g auf, wirke diese rund und bringe sie auf Spannung. Lasse diese erneut abgedeckt sechs Stunden gehen. Die Teiglinge gehen gut auf, es sollte rundherum genug Platz mit einberechnet werden. Man kann die Teiglinge von oben mit einem Pinsel und neutralem Öl leicht einölen. Dann Frischhaltefolie darüber legen, ohne es luftdicht zu verschließen. Das Öl hilft die Folie anschließend problemloser abzuziehen, sonst bleibt der Teig daran kleben. Die Teiglinge nicht auf Backpapier gehen lassen, da auch dieses in der Zeit durchweicht und der Teig sich davon schlecht löst. Man kann die Teiglinge aber auch in einer Schüssel oder Dose gehen lassen, dann benötigt man auch kein Öl, wenn die Folie den Teig nicht berührt.

  5. Die Teiglinge sind danach sehr elastisch und können leicht mit den Händen zu runden Pizzen geformt werden. Dazu den Teigling auf eine mit Semola bestreute Fläche legen und von innen nach außen arbeiten. Den Rand nach außen ziehen, bis eine dünne runde Pizza entstanden ist. Währenddessen kann der Pizzastein im Ofen auf höchster Stufe vorgeheizt werden. Die Pizza belegen. Anschließend die Pizza auf eine Pizzaschaufel schieben und dann auf den Pizzastein. Ca. 7-10 Minuten backen.

  6. Der Pizzateig lässt sich auch gut über Nacht vorbereiten. Verwende hierfür kaltes Wasser und lasse den Teig nach dem Kneten in einer mit Frischhaltefolie abgedeckten Schüssel im Kühlschrank gehen. Lasse den Teig am nächsten Tag etwas akklimatisieren, bevor du die Teiglinge formst und diese erneut 30 Minuten gehen lässt.

  7. Mit diesen Schritten erhältst du einen wunderbar elastischen Pizzateig, der sich perfekt für die Zubereitung authentischer, hausgemachter Pizzen eignet!

Das brauchst du

  • Knetmaschine
  • Pizzastein

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